Was ist eine Selbsthilfegruppe?

Selbsthilfegruppen sind Versuche, aus eigener Betroffenheit heraus

gemeinsam mit anderen eigene Wege bei der Bearbeitung eigener Probleme

gehen zu lernen“ (Balke, 1988, S. 110).

 

In eine Selbsthilfegruppe(SHG) gehst du, um dir selbst zu helfen – und nicht in erster Linie, um anderen zu helfen oder sich selbst in einem prfessionellen Sinne helfen zu lassen.

Durch regelmäßigen Erfahrungs – und Informationsaustausch wirst du zu einem “Experten in eigener Sache”

ALLE Teilnehmenden sind für das Funktionieren der SHG verantwortlich. Dafür ist eine kontinuierliche und aktive Mitarbeit erforderlich.

Die Beziehungen zwischen Experten und einer Selbsthilfegruppe ist durche ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Verhältnis gekennzeichnet. Die ExpertInnen sind nicht LeiterInnen der Selbsthilfegruppe, sondern – BegleiterInnen!

SHG haben die Selbständigkeit ihrer Mitglieder und gegenseitige Entlastung zum Ziel.

Zu diesem Zweck arbeiten sie nach den Prinzipien der Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit, Gleichberechtigung und Gegenseitigkeit.

 

Kennzeichen einer SHG

+ die Betroffenheit, entweder selbst oder als Angehörige

+ die Gruppengröße von sechs bis zwölf Personen

+ die regelmäßigen Gruppentreffen

+ die Art der Teilnahme: freiwillig, regelmäßig und aktiv, gleichberechtigt

+ die Orientierung der Gruppenarbeit an den Bedürfnissen der Betroffenen

 

Fragen an dich, anhand du herausfinden kannst, ob du eine Selbsthilfegruppe suchst!


 
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