Österreichisches Recht – Kinderpornographie

•April 8, 2007 • 1 Kommentar

find ich sehr interessant – gefunden auf wikipaedia.com:

In Österreich wurde bis 1994 Kinderpornografie im Pornographiegesetz behandelt, das lediglich die Verbreitung unzüchtiger Gegenstände und Schriften in gewinnsüchtiger Absicht verbot[1]. Auf Initiative der damaligen Bundesministerin Ruth Feldgrill-Zankel wurde die Studie „Die Knospe Kinderpornographie in Österreich“ angefertigt, die dann in weitere Folge 1994 zur Schaffung des § 207a „Pornographische Darstellungen mit Unmündigen“ des Strafgesetzbuches führte.[2] § 207a verbot in der damaligen Fassung Herstellung, Verbreitung und Besitz bildliche[r] Darstellung[en] einer geschlechtlichen Handlung an einer unmündigen Person oder einer unmündigen Person an sich selbst, an einer anderen Person oder mit einem Tier, deren Betrachtung nach den Umständen den Eindruck vermittelt, daß es bei ihrer Herstellung zu einer solchen geschlechtlichen Handlung gekommen ist.[3] „Unmündig“ sind dabei Personen unter 14 Jahren.

Mit dem Strafrechtsänderungsgesetz 2004 wurde die Überschrift des § 207a auf „Pornographische Darstellungen Minderjähriger“ geändert und das Gesetz so verschärft, dass nun nicht nur pornographische Darstellungen unmündiger (bis 14 Jahre), sondern auch minderjähriger Personen (bis 18 Jahre) strafbar sind. Als pornographische Darstellungen definiert sind dabei wirklichkeitsnahe Abbildungen einer geschlechtlichen Handlung oder bildliche Darstellungen, deren Betrachtung – zufolge Veränderung einer Abbildung oder ohne Verwendung einer solchen – nach den Umständen den Eindruck vermittelt, es handle sich um eine [wirklichkeitsnahe] Abbildung.

Die Begriffe „Darstellung“ und „Wirklichkeitsnah“ werden in den Erläuterungen folgendermaßen erklärt:

  • Darstellung ist hier zum einen als Überbegriff gemeint, der sowohl Abbildungen, die eine reale Handlung oder ein reales Geschehen an realen Menschen bzw. reale Menschen – grundsätzlich unmanipuliert – wiedergeben (Abs. 4 Z 1 bis 3), umfasst, als auch virtuelle Bilder (Abs. 4 Z 4).
  • Wirklichkeitsnah ist eine Abbildung bzw. Darstellung dann, wenn sie von der Wiedergabequalität und von der Erkennbarkeit her ein Niveau erreicht, das im allgemeinen Sprachgebrauch als photographisch im Sinne von dokumentaristisch bezeichnet wird, also dem Betrachter den Eindruck vermittelt, Augenzeuge (gewesen) zu sein. [4]

Während das deutsche Recht generell von Schriften spricht, also auch Text umfasst, sind reine Textwerke (wie z. B. das Buch Josefine Mutzenbacher) in Österreich nicht strafbar.

Kein Missbrauch: Handyfoto-Fall

•April 8, 2007 • Kommentar schreiben

ist zwar schon älter diese „news“ aber ich stell sie trotzdem mal rein…

05.04.2007 | 18:31 | (Die Presse)

Burschen müssen nur wegen Verbreitung von Pornos vor Gericht.

APA (HELMUT FOHRINGER) LINZ (APA). Die Ermittlungen in jenem Fall, bei dem drei Burschen einem alkoholisierten 13-jährigen Mädchen in Oberösterreich die Hose heruntergezogen und es mit der Handykamera gefilmt haben sollen, sind nun abgeschlossen. Zwei der verdächtigen Jugendlichen müssen sich nur wegen der Verbreitung von pornografischen Materials vor Gericht verantworten. Das bestätigte die oberösterreichische Sicherheitsdirektion gestern, Donnerstag.

Der Zwischenfall aus Freistadt war Ende März bekannt geworden: Ein strafunmündiger Bursche und zwei ältere Freunde sollen dem betrunkenen Mädchen die Hose heruntergezogen haben und die halbnackte Schülerin mit einem Mobiltelefon gefilmt haben. Der Fall flog schließlich auf, weil sie das Video an Freunde und Mitschüler der Hauptschule verschickten.

Zu geringer Altersunterschied

Eine Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs kommt aus rechtlichen Gründen nicht in Frage, weil der Altersunterschied zwischen Tätern und Opfer zu gering ist.

Im Gesetz ist nämlich vorgesehen, dass sexuelle Annäherungen unter nahezu Gleichaltrigen nicht kriminalisiert werden sollen.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 06.04.2007)

Sieben Minderjährige im Schlaf missbraucht: Wiener legte Teilgeständnis ab

•April 7, 2007 • Kommentar schreiben

Opfer sind sieben bis 15 Jahre alt – Achtjähriges Kind erzählte Mutter von MissbrauchWien – Ein 38 Jahre alter Wiener soll sich binnen eineinhalb Jahren an sieben Mädchen vergangen haben. Die Opfer waren sieben bis 15 Jahre alt. Die Polizei fand am Computer des Verdächtigen 267 Fotos und an die 100 mit dem Handy aufgenommene Kurzvideos, die zeigen, wie die schlafenden Mädchen an intimen Stellen betastet wurden, berichtete Oberstleutnant Helmut Stacher vom Kriminalkommissariat Süd.

Der Verdächtige, ein 38-jähriger kinderloser und bisher unbescholtener Mann, sagt, er sei als Kind von seinen Eltern misshandelt worden und leide deswegen an Erektionsproblemen. Der Missbrauch fand in der Wohnung der ahnungslosen Lebensgefährtin des Mannes statt. Dort, in einer großen Wohnhausanlage im Süden Wiens, soll er die 14 Jahre alte Tochter der Frau im Lauf der Zeit rund 80-mal sexuell bedrängt haben. Fünf ihrer Schulfreundinnen, die während der eineinhalb Jahre bei dem Mädchen übernachteten, erlitten unterschiedlich oft dasselbe Schicksal.

Nichts bemerkt
Keines dieser Opfer hat offenbar je etwas bemerkt. Alle schliefen fest. Nun steht der Verdacht im Raum, dass der kaufmännische Angestellte dem „Tiefschlaf“ der Mädchen mit einem Schlafmittel nachgeholfen haben könnte.

Ans Licht kam der Serienmissbrauch, als im November 2006 das acht Jahre alte Patenkind der Wohnungsinhaberin wie schon öfter über Nacht blieb. Auch dieses Mädchen wurde an intimen Stellen berührt, es schilderte die Übergriffe am Tag darauf ihrer Mutter. Insgesamt dürfte die Achtjährige etwa zehnmal missbraucht worden sein.

Die Lebensgefährtin des Verdächtigen beendete postwendend die Beziehung, der Mann stellte sich in Begleitung eines Rechtsanwalts selbst der Polizei. Er sitzt in U-Haft.

(APA, DER STANDARD – Printausgabe, 6. April 2007)

mein Hamster

•März 27, 2007 • Kommentar schreiben

so, damit ihr mal mehr über mich erfährt, hier ein video von meinem Hamster :-)

das bin ich…

•März 26, 2007 • Kommentar schreiben

hab mir jetzt eine webcam besorgt und die wird euch nun von Zeit zu Zeit was von mir zu sehen geben…. :-)

somit gibts jetzt auch eine neue Kategorie „webcam“ viel Spass – ich werd ihn sicher haben :-)

mailpost

•März 24, 2007 • Kommentar schreiben

heute erreichte mich folgende Mail:

Hallo,

ich bin froh, dass es Menschen gibt, die sich damit auseinandersetzen und nicht die Augen schließen. Vor gut einem Jahr wurde ich damit konfrontiert. Mein Sohn anderthalb wurde missbraucht.

Während der Tagesbetreuung. Die Beweise sind nicht handfest genug. Material wurde ignoriert. Täterschutz ging vor Opferschutz. Die angezeigte wurde als Zeugin betrachtet. Die Polizei hat gepfuscht. Mein Sohn hatte Glück und ich hatte versagt.

Kleine Kinder, kleine !!Jungs!! ein Tabu und dennoch ist es geschehen. Mir sind die Hände gebunden, diese Person oder Personen können ihre pädophilen Spiele weitertreiben ohen dass ich jemanden warnen darf, weil ich sonst eine Geldstrafe wegen Verleumdnung kassiere.

Durch diese Not musste ich es kommunizieren und erfuhr von immer mehr Menschen, dass Sie missbraucht wurden oder bei Missbrauch anwesend waren. Wacht auf! Es ist furchtbar, danke für diese Plattform.

by anonymus

ich denke dass es viele solche Schicksale gibt und wie schon gesagt, wegsehen hilft niemanden, danebenzustehen und zusehen hilft auch niemanden – Reden darüber ist zumindest mal ein Anfang!

*zerkugelaufdembodenrollundmichvorlachennichtmehrhaltenkann*

•März 21, 2007 • Kommentar schreiben

vote mit auf youtube

•März 21, 2007 • Kommentar schreiben

youtube verleiht einen award für das beste Video – so ein paar favourites von mir hab ich reingestellt, den Rest könnt ihr euch auf http://www.youtube.com/ytawards ansehen!

Viel Spass dabei!

das ist auch lustig!

•März 21, 2007 • Kommentar schreiben

life is changing

•März 21, 2007 • Kommentar schreiben